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Vorsicht bei Kursen für polnischen eu Führerschein |
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Die Angebote polnische Fahrschule klingen manchmal sehr verlockend. Da werden billige und im Expresstempo zu bestehende Kurse auch für Deutsche angeboten - dazu noch ein einwöchiger Führerschein im Urlaub an der Ostsee für nur 999 Euro, schildert Katarzyna Trietz, Leiterin des Deutsch-polnischen VerbraucherInformationsZentrums der Verbraucherzentrale in Frankfurt (Oder) ihre Erfahrungen. Doch solche Offerten haben nicht selten ihre Tücken: Wer sich entscheidet, einen derartigen Führerschein Crashkurs zu absolvieren, kann unter Umständen die begehrte Lizenz eu fuehrerschein zum Lenken schneller wieder los sein, als er denkt. Hintergrund solcher Geschäfte ist eine EU-Richtlinie (91/439/EWG), welche die Staaten der EU zur gegenseitigen Anerkennung der im jeweiligen Mitgliedstaat erworbenen Führerscheine verpflichtet. Dies haben insbesondere osteuropäische Fahrschulunternehmen zum Anlass genommen, Verkehrssünder, denen die Fahrerlaubnis entzogen wurde, als potenzielle Kunden ins Auge zu fassen - ohne lästige Zusatzprüfungen wie die Führerschein ohne MPU. «Als Deutscher darf man zwar seine Führerschein in Polen ablegen, aber man muss natürlich Vorschriften einhalten, zum Beispiel zur Mindestdauer von zwölf Tagen für den praktischen Teil», erläutert Frau Trietz die Spielregeln. Möglich wäre demnach zum Beispiel ein zweiwöchiger Kurs; Wochenendkurse hingegen sind ausgeschlossen. Außerdem muss man sich zuvor mindestens 185 Tage im jeweiligen Mitgliedstaat aufgehalten haben. «Die deutschen Behörden dürfen die eu führerschein Rechtmäßigkeit ausländischer Dokumente nicht in Frage stellen», erklärt Frau Trietz mit Verweis auf mehrere höchstrichterliche Urteile. Sie gibt aber zu bedenken: «Wenn polnische Behörden merken, dass der Erwerber die 185 Tage Mindestaufenthalt wahrheitswidrig angegeben hat, können sie den Führerschein auf dem Verwaltungswege wieder einziehen.» |
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